Betriebszeiten / Wartung von Warnleuchten

 
     
 


Ein wichtiges Merkmal einer fachgerechten Absicherung sind Warnleuchten, genauer gesagt:

funktionierende Warnleuchten.

Auf Autobahnen fast die Regel, ist man auf anderen Straßen jedoch weit davon entfernt.

Ein überwiegender Teil von Warnleuchten:

  • funktioniert gar nicht

  • nicht richtig

  • sie blinken

  • sind falsch ausgerichtet

  • durch Diebstahl oder Vandalismus defekt

Das fällt natürlich vor allem in den Sommermonaten erst dann auf, wenn eine Arbeitstelle auch nach Eintritt der Dunkelheit kontrolliert wird. Hier ist auch von den zur stichprobenartigen Überwachung verpflichteten Behörden mehr Sorgfalt zu erwarten.

 

Würde man bei der Einrichtung einer Arbeitsstelle ausschließlich Leitbaken ohne Warnleuchten aufstellen obwohl Beleuchtung angeordnet ist, kann man davon ausgehen das die Behörde unangenehm reagiert.

 

Montiert man jedoch Leuchten, welche keine Batterien enthalten oder nicht eingeschaltet sind, fällt dies bei Tageshelligkeit nicht auf. Und da die Behörde ihrer Überwachungspflicht nicht in vollem Umfang nachkommt, lassen sich bis zum Bauende jede Menge Batterien und vor allem Wartungskosten einsparen.

 

Diese zweifelhafte, aber weit verbreitete Praxis, kann dann ungünstig werden, wenn sich im Zusammenhang mit der fehlenden Beleuchtung ein Unfall ereignet - mit entsprechenden Folgen für Unternehmen und Behörde, denn Beiden obliegt die Verkehrssicherungspflicht.

 

Kontrolle der Beleuchtung

Je nach Art und Umfang der Absicherungsmaßnahmen und vertraglichen Rahmenbedingungen können die Kontrollen festgelegt werden. In der Regel soll der Inhaber der Verkehrsrechtlichen Anordnung zweimal täglich kontrollieren, an arbeitsfreien Tagen einmal.

 

Die Kontrollen sollen vor Arbeitsbeginn und nach Einbruch der Dunkelheit durchgeführt werden. In der Praxis steht dies jedoch vor allem in den Sommermonaten nicht immer im Einklang mit den Festlegungen im Arbeitszeitgesetz.

 

Deshalb auf die Kontrolle zu verzichten ist allerdings nicht der richtige Weg. Folgende Empfehlung ist daher zweckmäßig,

die tägliche Kontrollpflicht besteht aber weiterhin:

  • bei Neueinrichtung längerfristiger Maßnahmen grundsätzlich neue Batterien verwenden

  • ausschließlich nur eine Sorte von Baustellenleuchten eines Herstellers verwenden

  • Vermischung von Glühlampen und LED- Leuchten vermeiden

  • Kontrolle bei Dunkelheit mindestens alle 14 Tage

Durch die Verwendung von sortenreinem Material, lassen sich die durchschnittlichen Betriebszeiten der Leuchten festlegen.

Abhängig von den Batterien kann z.B. eine LED-Leuchte über 200 Tage im Dauerlicht betrieben werden.

Eine Leuchte mit veralteter Glühlampentechnik, welche mit preisgünstigen 6V Blockbatterien versorgt wird, macht unter Umständen schon nach 4 Tagen die Augen zu.

 

Um die Betriebszeit zu erhöhen werden die Leuchten oft im Blinkmodus betrieben, dies ist jedoch nicht zulässig.

Blinklicht ist gemäß RSA nur für Vorwarnleuchten und Leuchtpfeile vorgesehen, Warnleuchten auf Leitbaken und an Absperrschranken zeigen dagegen immer Dauerlicht.

Beispiel:

 


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